Kurzanleitung (Reihenfolge wichtig):
Nach verschiedenen Recherchen meinerseits ist obige Reihenfolge mutmaßlich der bestmögliche Schutz vor Karies.
Da die Website des leckeren „Schnellchinesen“ Bambusstäbchen aktuell nicht mehr erreichbar ist, hier die Speisekarte als PDF:
Stand Oktober 2023
Am Samstag, 07.10.2023, ist unser Hund Jonas im hohen Alter von fast 15 Jahren gestorben.
Jonas kam gleichzeitig mit Jana in mein Leben, und es war quasi „Liebe auf den ersten Blick“. Jonas und meine Hündin Jara haben sich immer gut verstanden und viel miteinander gespielt und immer mal wieder zusammen beim Spaziergang ausgebüchst.
Jonas war bis zuletzt sehr munter, und dann am Samstag innerhalb einer Stunde ging es plötzlich nicht mehr weiter, und Jana hat sich entschlossen, ihn einzuschläfern. Jonas hat es uns und ihr immer sehr einfach und unkompliziert gemacht, sein ganzes Leben lang, und auch am Ende, war es eine sehr eindeutige (und doch sehr schwere) Entscheidung.
Wir sind alles sehr traurig, und gleichzeitig sehr dankbar, so viele schöne Jahre mit Jonas verbracht haben zu dürfen.
Ich werde es sehr vermissen, dass in meinem Homeoffice-Büro, ein Hund reinwatschelt und mich so lange anstarrt, bis ich hin füttere. Ich werde es sehr vermissen, im Bett zu legen, und eng neben mir ein Hund friedlich unter der Bettdecke schläft, und mich wärmt.
Danke für alles, Jonas, mach’s gut, Süßer
Abendlicher Blick von dieser Stelle Richtung untergehender Sonne im Westen.
Immer wieder mal erfindet meine Tochter neue Begriffe. Z. B. als ca. 1-Jährige „Mondnüsse“ als Begriff für Cashewkerne.
Aktuell hat sie gestern den Begriff „Zipfelzimt“ fallen lassen. Und da sie nicht wusste, was man so benennen könnte, habe ich geistesgegenwärtig an „Smegma“ gedacht.
(Dieser Blogartikel dient primär dazu, den Begriff auf Google bekannt zu machen, und sekundär als Lesezeichen für mich)
Das hat bei uns in den letzten Jahren im Wohngebiet auch stark zugenommen: Geruchsbelästigung durch „Komfortöfen“, die mit Holz oder Pellets betrieben werden.
Tatsächlich ist das wohl die mit Abstand schmutzigste Art, Wärme zu produzieren, noch weit hinter Kohle, Öl und Gas. Trotzdem wird es als „nachhaltig“ und „umweltfreundlich“ geframt. Da gibt es wohl ein massive Lobby. Nachfolgend deshalb einige Ressourcen zum Thema:
Als ich vor einem Jahr bei der Stadtverwaltung zu der Geruchsbelästigung angefragt hatte, wurde ich jeweils weiter delegiert: Von der Stadtverwaltung zum Landkreis, vom Landkreis zum Bezirksschornsteinfeger. Jede Ebene hat sich als nicht zuständig gesehen, und der Schornsteinfeger meinte, es sei alles in Ordnung.
Ich habe erst spät kapiert, dass der Schornsteinfeger parteiisch ist, er will natürlich, dass es viele Öfen gibt, so dass er viele Aufträge bekommt. Im Prinzip also Inkompetenz auf jeder Ebene der Zuständigen.
Seit Anfang Oktober 2022 habe ich einen eigenen Feinstaubsensor bei mir im Freien montiert, der öffentlich z. B. hier abrufbar ist:
Weitere Ressourcen
Weitere Berichterstattungen und Publikationen, kuratiert von Prof. Dr.-Ing. Achim Dittler
Und noch mehr zum Thema von Achim Dittler:
Vielen Dank an Achim Dittler für diese tolle Sammlung.
Nachfolgendes Video, von Mark Benecke vom Juli 2022, ist für mich das zurzeit wichtigste Video zum Thema „Klimawandel“/“Klimakrise“.
Gleichzeitig leider auch eines der am meisten deprimierenden Videos. Trotzdem sehr wichtig, bitte unbedingt anschauen!
Nachfolgend weitere, neuere Videos von Mark Benecke.
Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene hat im April 2022 aktualisierte Empfehlungen zu viruzidem Gurgeln und Nasenspray herausgegeben. Ich frage mich warum diese konstruktiven, präventiven und einfachen Empfehlungen nicht von der Presse aufgenommen werden?
Das ursprüngliche Paper findet sich hier als PDF (und hier eine aktualisierte Version von 2022):
Bereits im April 2021 hat die Universität Erlangen einen Artikel veröffentlicht, der antiviralen Nasensprays bis zu 80 % Risikoreduktion attestiert.
Ich habe mir dazu dann folgende zwei Produkte für mich und die Kids auf Amazon bestellt:
Wir werden dann zukünftig dreimal täglich, morgens (nach dem Zähneputzen), mittags (nach der Schule) und abends (nach dem Zähneputzen) zuerst gurgeln und anschließend das Nasenspray nutzen.
Ich habe die obigen Artikel beim NDR und der Gesellschaft jeweils so verstanden, dass es ein zusätzlicher Baustein zum Schutz ist. Deshalb tragen wir natürlich weiterhin Masken in der Schule und in Gebäuden.
Immer wieder mal hatte und habe ich Schuhe, bei denen während des Gehens oder Laufens die Zunge (auch „Schuhlasche“ genannt) verrutscht.
Das ist immer recht unangenehm für mich. Deshalb habe ich vor Jahren schon einen so genannten „Lifehack“ für mich entdeckt/erfunden, den ich bisher so noch nirgendwo anders gesehen habe:
Die Schuhzunge wird mit Kabelbindern am Schuh-Rand befestigt.
Das Ganze jeweils nur auf einer Seite pro Schuh, so dass es den Schuh nicht verengt, und es auch keine Druckstellen beim Tragen gibt. Ich habe das hier als YouTube-Video mal dokumentiert:
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=4oU71qLYIpk“ images=“https://blog.magerquark.de/wp-content/uploads/2022/09/youtube-entry.png“][/dsgvo-youtube]Je nach Schuh wähle ich dann z. B. schwarze oder transparente Kabelbinder. Meistens sind die dann gar nicht zu sehen. Ich bin sehr stolz auf meine „Erfindung“ und habe sie deshalb hier dokumentiert.
Nachfolgend noch ein paar Bilder beim Fertigungsprozess.
Hoffe, es gefällt Euch so gut, dass Ihr es einmal nachmachen wollt .
„How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard.“
Winnie the Pooh (AA Milne)
Im Alter von rund 14 Jahren ist heute, 05.01.2022, ca. 15:50 Uhr unsere Hündin Jara gestorben.
Bis vor 3 Wochen war sie noch recht munter, dann gingen die roten Blutkörperchen massiv zurück, was wohl auf einen Tumor in der Milz hindeutete. Sie war die letzten Tage zusehends apathischer und ruhiger geworden, so dass meine Tierärztin und Ehefrau Jana schweren Herzens vorgeschlagen hat, sie einzuschläfern.
Ich glaube, das war genau die richtige Entscheidung.
Jara hatte ein geiles Leben, hatte keine ernsthaften Erkrankungen, war immer ein Quell der Freude für alle, die mit ihr zu tun hatten. Und hat jetzt mit 14 Jahren für eine Hündin ihrer Größe, auch schon ein hohes Alter erreicht.
Hier gibt es noch mehr Bilder zu Jara.
Wir sind sehr traurig und gleichzeitig sehr dankbar für die tollen 14 Jahre mit ihr.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=aTjhm-tGprU“ images=“https://blog.magerquark.de/wp-content/uploads/2022/09/youtube-entry.png“][/dsgvo-youtube]Ich hatte Jara 2008 aus dem Tierheim Ludwigsburg geholt, sie war ein Straßenhund aus Rumänien.
Jara war meine erste Hündin/Hund. Meine ursprüngliche Motivation war, dass ich nicht den ganzen Tag am Rechner im Büro fest klebe, sondern gezwungen bin, mehr raus zu gehen. Und weil ich schon lange einen Hund haben wollte. Jara war deshalb auch immer mit mir mit im Büro und hatte sogar eine eigene Webcam. Alle haben Jahre und ihre fröhliche Art geliebt. Die Kunden, die zu uns kamen, und auch die anderen Büro-Mieter in unserem Bürogebäude im Stauferpark Göppingen.
In den folgenden Jahren habe ich viel über Hunde lernen dürfen, meine heutige Ehefrau Jana dank Jara kennen gelernt, und insgesamt sehr viel Positives, Spannendes und Aufregendes erlebt. Danke!
Mach’s gut, Süße
Danke an Pierre für die liebevolle Betreuung bei der Einäscherung von Jara.
Als ich Anfang 2019 ganz im Tesla-Fieber war und damals kein technisch vernünftiges Forum gefunden habe, hatte ich unter „elemob.de“ eines mit Discourse selbst aufgebaut.
Jetzt, drei Jahre später, Anfang 2022, muss ich mir eingestehen, dass das inhaltlich nie abgehoben hat.
Aus diesem Grund stelle ich mein Forum mit sofortiger Wirkung ein.
Das aus meiner Sicht inhaltlich absolut hochwertigste deutschsprachige Forum „Tesla Fahrer und Freunde“ (TFF) läuft inzwischen auch mit Discourse und lässt sich somit auch hervorragend benutzen.
Bitte nutzt deshalb stattdessen gerne das TFF-Forum
Danke an alle Beitragenden zu meinem Forum!
Als Vegetarier liebe ich kräftige Soßen. Seit ein paar Jahren bin ich Fan dieser Soße. Ich habe das Rezept für mich leicht abgewandelt.
Coole Idee:
Darin sind Argumentationshilfen und Prinzipien zusammen gefasst, die einem helfen können, Logikfehler in Argumentationen zu erkennen und zu bennen.
Z. B.:
Finde ich super gemacht und sehr begrüßenswert.
2011 haben Jana und ich geheiratet. Das war ein toller Tag für mich, und hoffentlich auch für sie.
Dem vorausgegangen war mein, letztendlich erfolgreicher, Heiratsantrag. Und der ging so:
Auf irgendeiner Website habe ich mal gelesen, dass ein Web-/Grafik-Designer in den USA sich bei mehreren Agenturen beworben hat, indem er bei Google AdWords Keyword-Anzeigen auf die Namen der jeweiligen Inhaber dieser Agenturen geschaltet hatte.
Heißt der Agentur-Chef also z. B. „Jim Miller“, dann hatte der Bewerber eine Anzeige geschaltet, die immer dann erscheint, wenn jemand „Jim Miller“ in der Google-Suche eingegeben hat. Mutmaßlich waren das dann eben die Agentur-Chefs selber, wenn sie herausfinden wollten, was so über sie geschrieben wurde.
In dem Artikel stand, dass er erfolgreich war und tatsächlich mehrere Einladungen zu Job-Interviews und final wohl auch eine Zusage erhalten hatte.
Das war mein Ausgangspunkt. Das sollte doch auch für einen Heiratsantrag machbar sein.
Also habe ich eine kleine Seite gebastelt, auf der eine einfache Frage „Jana, willst Du mich heiraten?“ stand, und zwei Schaltflächen „Ja“ und „Nein“. Wenn jeweils eine angeklickt wurde, dann erhielt ich eine E-Mail mit der entsprechenden Antwort.
Damit nicht jeder einfach auf „Ja“ oder „Nein“ klicken konnte, habe ich vorgeschaltet noch eine kleine Frage gestellt, deren Antwort nur Jana und ich wussten. Erst bei korrekter Beantwortung ging’s dann weiter zu obiger Seite.
Anschließend musste ich nur noch eine Google-AdWords-Anzeige auf Janas damaligen Vor- und Nachnamen schalten und warten.
Ich glaube, ich habe immer wieder mal verbal dezente, verschlüsselte Hinweise hinterlassen, und nach ungefähr 6 Monaten warten meinerseits, hat Jana dann tatsächlich auf die Anzeige, und glücklicherweise auch auf „Ja“ geklickt.
Es gab noch ein paar Fallback-Möglichkeiten zum Heiratsantrag, die ich vorbereitet hatte, die dann zum Glück nicht benötigt wurden.
Ja, so war das damals, ich denke immer noch gerne an die Zeit zurück
NFTs können getauscht oder gegen Kryptowährungen verkauft werden. Ich habe das auch mal ausprobiert:
Hier meine Seite bei OpenSea.
Insgesamt vermutlich ein völliger Quatsch. Und zum Ausprobieren doch ganz witzig.
Wenn jetzt jemand ein Bild von mir kauft, dann bekomme ich Ethereum auf meine Ethereum-Wallet gutgeschrieben.
Eine Kurzanleitung habe ich aus diesem TikTok-Video.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=xKCuDxpccYM“ images=“https://blog.magerquark.de/wp-content/uploads/2022/09/youtube-entry.png“][/dsgvo-youtube]
Um in Spielen wie The Curse of Monkey Island, die auf dem PC mithilfe von ScummVM laufen, vom Vollbild-Modus in den Fenster-Modus zu wechseln (und anders herum), folgende Tastenkombination verwenden:
Alt+Eingabe
Das war damals ein fantastisches Spiel, Mitte der 80er-Jahre auf dem Commodore C-64: „ARDF-Fuchsjagd„, das auf den Disketten (ggf. auch noch Kassetten) des Magazins „Input 64“ aus dem Heise-Verlag in Hannover kam.
Konkret ist es in der Ausgabe Juni 1985 erschienen (ich war damals 12 Jahre).
Aus Nostalgiegründen habe ich das vor kurzem mal mit dem Lösungsweg durchgespielt und aufgezeichnet:
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=n6wPvNw4Ang“ images=“https://blog.magerquark.de/wp-content/uploads/2022/09/youtube-entry.png“][/dsgvo-youtube]Ist aus heutiger Sicht sehr schlicht und übersichtlich, damals hat es einen Höllen-Spaß gemacht, mich tagelang und wochenlang mit dem Spiel zu beschäftigen, zusammen mit meinem damaligen Kumpel Dean.
Verkehrswende, Umweltwende, Wirtschaftswende – ab jetzt ohne mich
Seit vielen Jahren versuche ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, mich gesellschaftlich und sozial zu engagieren. Ich habe vieles gemacht:
All das, und noch einige Dinge mehr, waren und sind aus meiner Sicht absolut notwendig. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir eine Verkehrswende, eine Wirtschaftswende und eine Umweltwende benötigen. Das alles benötigt ein, oft selbstloses, Engagement von allen Bürgern. Das wollte ich nicht nur fordern, sondern auch aktiv selbst mit gestalten.
Menschen müssen empathischer werden, mehr als Kollektiv denken und weniger als Egoisten.
Auch heute (Mitte Juni 2021) bin ich noch fest davon überzeugt, dass ich eigentlich das Richtige mache.
Doch schon seit längerem zweifle ich an der Sinnhaftigkeit meines praktischen Vorgehens. Das Allermeiste, was ich angeregt habe, wurde entweder nie realisiert, zu Tode verschleppt, ausgesessen oder ignoriert:
Ich habe schmerzhaft gelernt, dass ich und meine Vorschläge und Aktivitäten bestenfalls ignoriert oder im schlimmsten Fall aktiv ausgebremst werden. Manchmal bekomme ich noch eine offizielle Ehrung für mein Engagement, die mir genau nichts bringt. Ich hätte Rückhalt und ein schnelles, entschiedenes „gemeinsam an einem Strang ziehen“ der Verantwortlichen gebraucht. Keine bunten, wertlosen Glasperlen.
Das Fass zum Überlaufen gebracht haben dann eigentlich die Aktionen und Reaktionen der Verwaltung und Politik während der Coronavirus-Zeiten. Ein paar Beispiele:
Ich habe schmerzhaft gelernt, dass es in Politik und Verwaltung wie in der Liebe ist: Wenn es passt, kann man fast nichts falsch machen, und wenn es nicht passt, kann man fast nichts richtig machen. Egal wie sehr man sich anstrengt, nachfasst, dokumentiert oder recherchiert. Und alle sind von Egoismus, Phlegmatismus oder Lobbyismus getrieben. Egal was man als einzelner, engagierter Bürger, machen will, keine Chance. Und in den meisten Fällen stand ich ja noch nicht mal alleine da, sondern wir waren viele, die eine Veränderung wünschten. Auch das war jeweils egal.
Coronavirus hat das deutlicher denn je für mich aufgezeigt: Selbst in den Hochzeiten einer Pandemie war und ist keinerlei Flexibilität von einer Verwaltung und Regierung zu sehen.
Bei so viel aktiver und passiver Arbeitsverweigerung trotz all den vielen, drängenden, nachhaltigen Zukunftsthemen, wie z. B. der Klimakatastrophe und der aktuellen COVID-19-Pandemie, habe ich nur noch Verachtung für Teile der Gesellschaft, der Politik und Verwaltung übrig. Wir bräuchten eine schlagkräftige, mutige, zukunftsorientierte, schnell und agil handelnde Verwaltung und Politik. Und wir haben größtenteils genau das Gegenteil. Selbstgefällige, oftmals völlig überarbeitete, neoliberal kaputt gesparte Verwaltungen. Wir werden uns mit unseren Unmengen von Regeln, Gesetzen und Vorschriften schön ordnungsgemäß in den Untergang verwalten.
Ich bin inzwischen nicht nur fest der Überzeugung, dass die Menschheit in nicht allzu ferner Zukunft dramatisch aussterben wird und keine Perspektive mehr hat, sondern auch dass wir alle es genau so auch verdient haben.
Das alles beschäftigt mich so sehr, dass ich eine andauernde Unzufriedenheit und Unruhe habe. Das wirkt sich negativ auf meinen gesamten Alltag, mein Zufriedenheitsgefühl und auch auf das meiner Umgebung, meine Familie und Freunde aus. Aktuell bestehe ich oft nur noch aus Zynismus und Fatalismus. Das ist ungesund.
So kann und werde ich nicht mehr weiter machen.
Ich erkenne, dass ich als einzelner einfach nichts ausrichten kann. Dementsprechend werde ich viele meiner o. g. Aktivitäten stark zurück fahren und mich verstärkt auf meine konkreten eigenen Interessen konzentrieren. Einfach damit ich Abstand von all den Dingen bekomme, die ich ganz offensichtlich (empirisch bestätigt) partout nicht ändern kann.
Ich werde sicherlich nicht alles komplett auf Null herunterfahren. Mein Engagement in der Schule mit Microsoft Office 365 beispielsweise werde ich sicherlich beibehalten. Weil es sinnvoll ist, und weil ich direkt sehe, dass ich etwas bewirken kann, und es sehr positiv angenommen wird. Und auch das eine oder andere mal Müll einsammeln werde ich sicherlich auch noch gehen.
Aber ansonsten versuche ich mehr mich und meine Familie in den Vordergrund zu stellen, und dann eben doch vom Gemeinwohl weg zu gehen und den Schwerpunkt wieder auf mein individuelles Wohl zu legen. Z. B. werde ich auch wieder „verpönte“ Dinge machen, wie Bitcoin & Co. kaufen, selbst wenn es der Umwelt ggf. schadet. Ich als einzelner kann eh nicht dagegen ankämpfen, wenn es große Teile der Gesellschaft nicht tun. Also warum mich selbst groß einschränken?
Bei den Grünen trete ich zeitnah aus. Ich werde sicherlich wieder Grün wählen und wünsche ihnen alles Gute, und gleichzeitig werde ich trotzdem nicht deprimiert sein, wenn korrupte, rechte Parteien wieder den Kanzler stellen.
Und insgesamt werde ich bei sozialem Engagement versuchen, nur noch wenige Dinge zu machen, bei denen ich auch eine realistische Chance auf Realisierung in einem erkennbaren Zeitrahmen erkennen kann.
Insgesamt sehr traurig, aber alles andere macht mich auf Dauer kaputt.
02.07.2021 – Mit etwas Abstand könnte ich meinen eigenen Artikel hier so interpretieren, als ob ein gekränkter, selbstverliebter Narzisst darüber herum heult, dass er nicht beachtet wird. Das war und ist nicht meine Absicht. Ich versuche, mich nie in den Vordergrund zu drängen, und will immer, dass es ausschließlich um die Sache geht. Deshalb müsste ich eigentlich, entgegen aller Widerstände, einfach immer versuchen meine/unsere „gute Sache“ weiter zu machen, nur so kann eine Veränderung überhaupt eine minimale Chance haben, zustande zu kommen. Leider ist aktuell komplett mein „Akku leer“, ich hoffe, irgendwann in der Zukunft ist das mal wieder anders.
Im April und Mai 2021
Im März 2021, nach rund einem Jahr Corona-Pandemie, sind einige Impfstoffe inzwischen zugelassen und im Handel.
In der EU, natürlich, in denen die Mitgliedsländer ihre abgehalfterten Politiker gerne nach Brüssel entsorgen und damit das Peter-Prinzip in seiner reinsten Form praktizieren, ist natürlich viel zu wenig Impfstoff vorhanden. Auch für die nächsten Monate/Jahre noch.
Mit meinen 48 Jahren und (zum Glück) ohne anerkannte Risikofaktoren, wäre ich vermutlich frühestens Ende diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres mit einer Impfung dran. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Who knows, who cares.
Deshalb wollte ich nicht länger warten.
Ein Freund hatte mich auf die Website meine-impfreise.com aufmerksam gemacht. Dort habe ich dann per E-Mail für eine Impfreise mit 2 Kurztrips nach Moskau angefragt.
Als Impfstoff wird Sputnik V verwendet, nach meinen Recherchen der hochwertigste der verfügbaren Vektor-Impfstoffe gegen das Coronavirus.
Schon wenige Tage später habe ich eine Zusage erhalten und diese dann auch gleich gebucht und bezahlt. Der Flug war schon für den kommenden Donnerstag in der nächsten Woche angesetzt.
Also hieß es jetzt, sich zu sputen.
Es gab einiges zu tun:
Ansonsten war noch wichtig/erwähnenswert:
Ich bin dann am Mittwoch, 14.04.2021, einen Tag früher mit dem Zug nach Offenbach um mein Visum persönlich von Engels Reisen GmbH abzuholen (per Kurier zurück wäre zu knapp geworden), anschließend mit der S-Bahn zum Flughafen Frankfurt und dort ein einem absurd teuren Hotel direkt am Flughafen für eine Nacht eingecheckt.
Am nächsten Tag, Donnerstag den 15.04.2021, ging mittags der Flieger nach Moskau. Ich bin rechtzeitig zum Check-in (die auch meinen negativen PCR-Test sehen wollten), habe mir dort einen Boarding-Pass erstellen lassen („Kinderausweis?“ hat die sympathische Dame dort über meinen vorläufigen Reisepass gescherzt), bin dann zur Boarding-Pass-Kontrolle, zur Zoll-Kontrolle und zur Sicherheitskontrolle gegangen, und wir haben dann auf den Flieger nach Moskau gewartet. Es war eine Boeing und sie war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Es waren wohl so ggf. 40-60 Impfreisende, der Rest waren andere Fluggäste. Während dem Flug haben wir A4-Formulare ausgeteilt bekommen, die die Corona-Reiseanmeldung waren. Also wohin, woher und so. Quasi das Pendant zu einreiseanmeldung.de hier bei uns in Deutschland.
Nach knapp 3 Stunden Flug in Moskau angekommen, gab es zunächst die Einreisekontrolle, in dem unser Reisepass und Visum kontrolliert wurde. Hat alles geklappt. Dann gings zur Kofferausgabe (ich selbst hatte nur Handgepäck), und anschließend durch den grünen Zoll-Durchgang (grün = nichts zu verzollen) zum Ausgang.
Dort warteten dann sowohl die Reiseveranstalter mit ihrem „World Vision“-Schild auf uns, als auch zahlreiche Pressevertreter von nah und fern. Es hat dann insgesamt anderthalb Stunden gedauert, bis wir von dort weiter kamen. In der Zeit wurden viele Interviews gegeben (ich durfte auch manchmal), Fotos gemacht und Videos gedreht.
Anschließend fuhren wir mit einem gecharterten Bus ins Hotel in der Moskauer Innenstadt. Es wurden dann unsere Reisepässe eingesammelt (das wird wohl gemacht, um uns polizeilich anmelden zu können oder so), ich habe meinen dann am zweiten Tag an der Rezeption wieder abholen können. Anschließend ging der Abend damit zu Ende, dass ich auf mein Zimmer ging, noch mit meiner Familie über FaceTime etwas videofoniert habe, und dann zu Bett ging.
Am nächsten Tag (Freitag, 16.04.2021) gab es ab 7 Uhr Frühstück. Um 9:45 Uhr waren wir dann in einem Seminarraum im Hotel versammelt. Dort wurden bei allen zunächst nochmals ein Coronatest gemacht (unter großem Medienaufgebot), und zwei Stunden später haben wir dann die Impfung bekommen (wiederum unter großem Medienaufgebot). Es gab auch Impflinge, die anonym bleiben wollten, das wurde dementsprechend respektiert von den Veranstaltern und der Presse. Wir mussten also für die Impfung nicht in die Klinik fahren, sondern die Klinikärztinnen und Schwestern kamen zu uns ins Hotel. Für mich sehr komfortabel.
Nachmittags waren wir mit ein paar Journalisten für weitere Fotos und Interviews in der Moskauer Innenstadt um diverse Touristen-Hotspots abzuklappern, z. B. das Warenhaus GUM und der rote Platz.
Abends habe ich mir noch ein Abendessen aufs Zimmer bestellt.
Am Samstag, 17.04.2021, hatten wir „frei“ und sind nochmals mit einer sympathischen, kompetenten Touristenführerin des Reiseveranstalters durch die Hotspots von Moskau gezogen, u. a. dem riesigen Kaufhaus für Kinder.
Impfreaktionen hatte ich in der Nacht zu Samstag übrigens keine. Ich bilde mir ein, minimal gefroren und geschwitzt zu haben im Schlaf, und am Sonntag war ich ggf. auch noch etwas schlapp, aber das kann auch einfach dem Nocebo-Effekt geschuldet sein.
Für meinen morgigen, vorgezogenen Rückflug, habe ich noch schnell über die App der Deutschen Bahn einen Zug vom Flughafen München nach Hause gebucht.
Am Sonntag, 18.04.2021, war die Rückreise. Eigentlich erst einen Tag später, aber ich habe umgebucht, damit ich früher nach Hause konnte.
Nach dem Auschecken im Hotel sind wir um 6:30 Uhr mit dem vom Reiseveranstalter organisierten Taxi zum Flughafen gefahren. Dort musste ich nochmals einen PCR-Schnelltest machen lassen (durch meine Umbuchung wurde der nicht wie bei den anderen am Tag davor gemacht). Der war grad noch rechtzeitig fertig. Anschließend wieder zum Gate, den Checkin konnte ich dank meiner Umbuchung bereits am Tag davor online machen, durch die Passkontrolle, die Sicherheitskontrolle und dann ab zum Flieger mittels Bustransfer.
Der Heimflug von knapp 3 Stunden war ereignislos (sogar das nervige 1-, 2-Jährige Kind hinter mir hat mich nicht groß gestört). Angekommen in München dann durch die Passkontrolle (dort auch ein Screenshot der fertig ausgefüllten Seite/PDF von einreiseanmeldung.de vorzeigen, sowie den negativen Coronatest), und dann mit der S-Bahn S1 bis zum Bahnhof München, von dort heim nach Eislingen.
Ich habe mich jetzt erst mal ein paar Tage von meiner Familie isoliert („Quarantäne“) und bin ins leere Büro nach Göppingen gezogen. Gegen Ende der Woche werde ich dann nochmals einen PCR-Test machen, dann ziehe ich wieder zurück.
Aus meiner Sicht war die Impfreise für mich eine gute Sache, die ich gerne gemacht habe, und hinter der ich voll stehe.
Einzig die CO2-Billanz ist halt furchtbar. 4 mal fliegen, obwohl ich das nie mehr machen wollte. In einer Pandemie betrachte ich meine unmittelbare Gesundheit aktuell sehr viel höher als die Umweltzerstörung. Ggf. naiv, ggf. auch nicht. Don’t know. Das Konzept des „persönlichen CO2-Fußabdrucks“ ist wohl eine Marketingkampagne von Ölfirmen, damit sie sich aus der Verantwortung, die sie haben, stehlen können. Um mein schlechtes Gewissen wenigstens etwas frei zu kaufen, habe ich jetzt bei Atmosfair die 4 Flüge gegen Geld (44 Euro insgesamt) „kompensiert“. Der Betrag ist mutmaßlich viel zu gering angesetzt.
In drei Wochen geht’s dann zur zweiten und letzten Impfung nochmals für 4 Tage nach Moskau. Mein Visum ist 4 Wochen lang gültig, ich muss also kein neues dafür beantragen.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=VSJwGlf3pEk“ images=“https://blog.magerquark.de/wp-content/uploads/2022/09/youtube-entry.png“][/dsgvo-youtube]Meine Quarantäne nach Teil 1 war erfolgreich, der anschließende PCR-Test erfreulicherweise negativ.
Es ging am Donnerstag, 06.05.2021 morgens mit dem Zug in Eislingen los. Da mein Visum insgesamt 4 Wochen galt, also vom ersten Termin noch gültig war, musst ich kein neues Visum abholen. Ich fuhr direkt mit dem Zug nach Frankfurt.
Doch dieses Mal war es besonders: Ein sympathischer Redakteur vom SWR hat mich ein paar Tage zuvor angefragt, sie möchten einen kurzen Beitrag über mich für SWR Aktuell Baden-Württemberg über meine Impfreise machen. Da habe ich natürlich gleich zu gesagt.
Deshalb hat mich beim Umsteigen in Stuttgart das Team (Redakteur, Tonmann, Kameramann) in Empfang genommen und bis nach Frankfurt während des Check-ins begleitet.
Der Flug verlief ohne besondere Vorkommnisse, ich wurde wieder vom Reiseveranstalter am Flughafen abgeholt und ins selbe Hotel wie letztes Mal gebracht. Dann noch kleiner Abendessen und ab ins Bett.
Am nächsten Morgen (Freitag, 07.05.2021) wurden wir geimpft, wieder im Hotel selbst in einem Seminarraum. Für den Bericht im SWR-Fernsehen war ein russisches ARD-Team mit dabei. Mit denen haben wir dann auch wieder ein paar Touristen-Hotspots angeschaut, gefilmt, und nochmals ein paar Interviews gemacht.
Am Samstag dann gab es einen PCR-Test, und am Sonntag, 09.05.2021, bin ich wieder erfolgreich in meiner Heimat angekommen. Jetzt wieder für einige Tage in die Quarantäne und am nach einigen Tagen wieder einen PCR-Test machen.
In einem Monat oder so werde ich noch einen Corona-Antikörpertest machen, um zu sehen, ob die Impfungen auch mutmaßlich einen Effekt hatten.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=v0auOaX7J60″ images=“https://blog.magerquark.de/wp-content/uploads/2022/09/youtube-entry.png“][/dsgvo-youtube]Es war ein tolles Erlebnis, Moskau gesehen zu haben. Nicht nur einmal, sondern sogar zweimal. Das habe ich auch und besonders dem kompetenten, professionellen Reiseveranstalter zu verdanken. Danke an Albert Sigl und sein Team vor Ort, u. a. Kalima und Timur.
Auch einen großen Dank an Enno Lenze, der mir unglaublich viel Hintergrundinfos bei unseren Moskau-Touren erzählt hat. Auch Danke für sein tolles Buch, das er mir geschenkt hat.
Und der größte Dank geht an meine Familie, die mir es ermöglicht hat, dass ich die 2 mal 4 Tage frei nehmen konnte, und die im Hintergrund den Haushalt geschmissen haben.
Heute habe ich die Ergebnisse von einem Antikörpertest auf Basis eines Tests von „Euroimmun“ erhalten: Ich habe einen Ratio-Wert von 6,681. Das liegt wohl eher im unteren Bereich, den sie sonst sonst so an Messwerten haben, sagte mir die Dame der CeGaT GmbH aus Tübingen, liegt jedoch deutlich über den Schwellenwert von 1,1, ab dem das Ergebnis als Positiv gewertet wird. Die Dame sagte mir auch, dass die Ratio-Werte je nach Testbasis komplett anders ausfallen können. Ich kann also keine Ratio-Werte eines Euroimmun-Tests mit denen von einem anderen Test vergleichen.