Vor einem Jahr habe ich mich dem von Thomas Gigold initiierten UberBlogr Webring angeschlossen. Damals waren es mit diesem 19 Blogs, heute sind es sensationelle 200!
Der Feed der aktuellsten Beiträge aus der Ubersphäre gehört mittlerweile bekanntlich zu meiner täglichen Lektüre und ich möchte ihn, genauso wie die vielen tollen, entdeckten, für mich neuen Blogs, nicht mehr missen.
Die Nest Protects waren bisher meine smarten Rauchmelder der Wahl. Die meisten davon werden in ein bis zwei Jahren ihren 10-jährigen-Lebenszyklus erreicht haben. Mal sehen, welche Alternativen sich bis dahin – dann sicherlich mit Matter- & Threads-Support – etabliert haben.
Interview von netzpolitik.org mit dem deutschen Historiker Sebastian Majstorovic, der sich für die Sicherung der öffentlichen Daten einsetzt, die gerade im großen Stil durch die Trump-Administration bzw. Musks DOGE vernichtet werden. Er beschreibt das Geschehen so:
Was in den USA passiert, ist nicht nur politische Zensur. Es ist eine digitale Bücherverbrennung. Als Historiker ist es mir wichtig, historische Begriffe gut und angemessen zu verwenden. Bücherverbrennung ist die beste Analogie, die ich mir vorstellen kann.
Wir sehen hier die ersten Auswirkungen eines Technofaschismus. Eine neue Form des Faschismus, in der die Tech-Oligarchen Hand in Hand mit Reaktionären arbeiten und Daten das Mittel der Kontrolle und Unterdrückung sind. Es gibt noch einen historischen Begriff, der mir in der öffentlichen Diskussion bisher zu kurz kommt: Was gerade in den USA passiert, ist Gleichschaltung. Das ist der Begriff, den man nutzen muss, wenn die Exekutive in Behörden, Justiz, Universitäten und Kultureinrichtungen politische Säuberungen durchführt, um diese Institutionen ideologisch gefügig zu machen.
Nach der 1055 Punkte umfassenden Liste aus Trumps erster Amtszeit stellt McSweeny’s nun wieder eine Liste all der Trump’schen Vorkommnisse zusammen. Die neben „Constitutional Illegalities, Collusion, and/or Obstruction of Justice“ eben auch Kategorien wie „Harassment, Bullying, Retribution, and/or Sexual Misconduct“, „Lies and Misinformation“ und „Musk Madness“ umfasst. Aktuell ist sie bereits 110 Punkte lang. (via Kottke)
wirres.net ist zurück, nun laufend auf Kirby, mit dem ich ja auch liebäugele. Schön, dass die ganzen Links wieder gehen und Felix hoffentlich wieder zurück im Blog Game ist.
📺 Die ersten zwei Folgen von »The Studio« auf Apple TV+ waren schon mal großartig. Seth Rogen als Hollywood-Studioboss, der versucht Kunst und Kommerz unter einen Hut zu bringen, und sich dabei Seth-Rogen-typisch selbst im Weg steht.
Vergesst Anno Domini (AD) und Before Christ (BC): Mit der „Improved Relative Time“ hat Jonny Thaw eine bessere, flexiblere und weltoffene Alternative geschaffen, die sich auch gleich per npm-Paket in allerlei Webprojekte einsetzen lässt („Use it on your production large-scale projects right now“). Ich bin z.B. 22BIP (Before iPhone) und 4BWWW (Before World Wide Web) geboren, heute befinden wir uns im Jahr 18 AIP (After iPhone) und 36 AWWW (After World Wide Web). Aber ebenso in 97AET (After Electronic Television) und 202kAB (After Beds). Absolut verständlich. (via Kottke)
Shoutout an die macOS- und iOS-/iPadOS-App PDF Squeezer von Daniel Witt, die einen hervorragenden Job macht und die größenwahnsinnigen Exports von Figma Slides, iA Presenter & Co. auf ein aushaltbares Maß an Dateigröße bringt.
Das recht bildlastige Company Profile von Hypercode umfasst z.B. 18 Slides, die beim regulären Figma-Export 316 MB umfassen. Nach Behandlung mit PDF Squeezers stärkster Komprimierung lässt es sich bei verkraftbaren Qualitätseinbußen mit knapp 22 MB wieder per Mail verschicken.
PDF Squeezer für macOS kostet 19,99 Euro, für iOS 9,99 Euro und ist alternativ Teil des SetApp-Abos (auch des mobilen). In meinem Berufs- und Dozentenleben ein echter No-Brainer.
Sehr cool: Mit dem FRITZ!Smart Energy 250 gibt es nun einen Sensor zur digitalen Erfassung eures Stromzählers für 89 Euro, der sich einfach in das DECT-basierte Fritz-Smarthome-System integrieren lässt (und von da aus sicherlich weiterverarbeiten).
Ich nutze dafür den ebenfalls sehr empfehlenswerten Sensor von Tibber (Partnerlink mit 50€-Bonus), aber der macht halt mit einem Tibber-Stromvertrag am meisten Sinn. Dennoch: Nachdem der Verbrauch für uns so erstmals unmittelbar sichtbar wurde, war das ein ganz neuer Anreiz zum Stromsparen. Ich alter Grünen-Sympathisant würde sowas fast schon verpflichtend machen. (via vowe)
Update, 24.03.: Volker hat das Teil nun auch zuhause in Betrieb genommen und findet es weiterhin gut.
Ich habe Sonntagnacht mitten in einem hiesigen Ort (Bergheim-Fliesteden) aus dem Auto heraus einen Wolf gesehen und – nach googeln, was man dann macht – das Landesumweltamt darüber informiert.
Da wir in einem Gebiet wohnen, in dem das eher untypisch ist, habe ich etwas an mir gezweifelt. Aber jetzt häufen sich die Sichtungen in unserer Gegend, u.a. im benachbarten Bergheim-Glessen. 🐺