In 6 Monaten läuft sie schon, die Europameisterschaft 2016 in Frankreich – nach der Fußball-Weltmeisterschaft wohl der größte Showstopper in Sachen Veranstaltungen und Terminplanung. Gestern wurden die Gruppen ausgelost. Und da ich bisher noch keinen aktuellen digitalen Spielplan gefunden habe, der die insgesamt 51 Spiele im Zeitraum vom 10. Juni bis zum 10. Juli aufgeführt, habe ich schnell einen Spielplan als Google Calendar gebaut und habe ihn veröffentlicht. Denn ich will die Termine in meinem Kalender haben – und andere eventuell auch
Grundsätzlich gibt es zwei Varianten. Generell kann man die Termine abonnieren. Dann bekommt man auch die Aktualisierungen mit, die ich im Verlauf des Turniers einpflegen werde. Wenn man dagegen die Termine einmalig importiert, klappt das natürlch nicht mehr.
Und um zumindest eine Suche zu ersparen: Die ersten drei Spiele der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Gruppe C) in der Gruppenphase stehen auch schon fest
Sofern Deutschland die Gruppenphase übersteht und weiterkommt, wäre das nächste Spiel das Achtelfinale:
Weitere Infos zur EM finden sich übrigens auch in der Wikipedia.
Und hier nochmal als Widget zum Vorab-Einblick:
Bildquelle (CC0): Pixabay.
Gerade seit dem Deutschland-Start von Netflix vor 5 Monaten kommt der Bewegtbild-Bereich immer mehr in Bewegung – und auch der bisherige Platzhirsch YouTube wächst immer noch weiter. Und auch wenn konkrete Zahlen über den Zuwachs der Nutzer speziell bei den Streaming-Diensten schwer zu bekommen sind, zeigt sich doch im privaten Umfeld immer mehr, dass das klasssische Echtzeit-Fernsehen immer stärker ins Hintertreffen gerät – vielleicht mal abgesehen von Fußball (-WM), Nachrichten und TV-Live-Events (Casting-Shows, Dschungelcamp, etc.).
Insofern dachte ich mir: Frag doch mal in die Runde, um einen besseren Ãœberblick zu bekommen. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ihr Euch für meine kleine Umfrage (Ende: 27. Februar 2015) etwa 2-3 Minuten Zeit nehmt und das folgende Formular ausfüllt (und gerne auch den Link zu diesem Blogpost weitergebt) – schon jetzt vielen Dank!
Wird geladen…
Falls es mit dem Formular Probleme geben solltet, könnt ihr gerne auch direkt das Google-Formular benutzen.
Die Umfrage läuft bis zum 27. Februar und natürlich gibt es die Ergebnisse im März auch hier im Blog – ich bin jedenfalls schon sehr gespannt
Es ist nie schön, wenn die Ressourcen für die Herzensprojekte fehlen, weil man eben ab und zu auch mal Geld verdienen muss. Besonders schmerzlich war dies aber im Februar, als ich die 7. Auflage des BarCamp Ruhr verschieben musste. Und an den zahlreichen Rückmeldungen wurde wieder mal deutlich, wieviele Freunde dieses BarCamp hat. Leider besserte sich die Auslastung auch über den Sommer nur wenig – einerseits erfreulich, andererseits aber eben keine gute Basis, die Orga wieder aufzunehmen. Um so mehr freut es mich nun, hier ein Update vermelden zu können.
Denn ab sofort übernehmen hier zwei liebe Freunde: Berthold Barth und Maik Wagner haben sich erfreulicherweise entschlossen, den BarCampRuhr-Staffelstab aufzunehmen und im nächsten Jahr das BarCampRuhr8 zu organisieren. Es gibt auch schon einen Termin: 21.-22.03.15. Ort wird wieder das Unperfekthaus sein.
Alles weitere findet ihr auf der neugestarteten Plattform zum BarCamp Ruhr unter barcamp.ruhr, bei Twitter, bei Facebook und auch auf Google+. Weiterhin empfiehlt es sich, den Newsletter zu abonnieren.
Und nun: Alles Gute aus Köln nach Essen – ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg. Und freue mich auf ein tolles BarCampRuhr8!
Morgen früh ist endlich soweit: Bei RP Online, unserem Gastgeber und Locationsponsor, startet das 2. BarCamp Düsseldorf. Kurz vor dem Start hier schnell noch die letzten Infos und natürlich noch die Sponsoren, ohne die das alles nicht machbar wäre. Den Anfang macht aber ein unangenehmes Thema. Denn dank des erst heute morgen verkündeten Streiks bei der Deutsche Bahn ist das Thema Anreise plötzlich heikel geworden…
Anreise / Google Doc
Für alle (An-)Reisen mit der Deutschen Bahn könnte es am Wochenende (von Samstag morgen bis Montag morgen) sehr schwierig werden, so dass wir unter http://bit.ly/barcampdus14gdl ein öffentliches Dokument angelegt haben, damit die Teilnehmer untereinander Mitfahrgelegenheiten organisieren können – bisher klappt das ganz gut, ist unser Eindruck. Für die Anreise innerhalb von Düsseldorf mit der Rheinbahn haben wir unter https://www.barcampduesseldorf.de/networks/wiki/index.Anfahrt Infos zusammengestellt.
Zeitplan
Wir fangen jeweils um 9 Uhr mit Frühstück an, um dann um 10 Uhr mit Begrüßung, Vorstellungsrunde (am Samstag) und der Sessionplanung zu starten. Am Samstag schließt sich dann um 18 Uhr ein entspanntes „Come-Together“ bei gekühlten Getränken an, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Wer dann später noch auf eigene Faust die Düsseldorfer Altstadt aufsuchen möchte, sollte nur daran denken, dass es am Sonntag bereits um 9 Uhr wieder weitergeht… Mehr Infos zum Zeitplan auch unter https://www.barcampduesseldorf.de/networks/wiki/index.Wann .
Sessions & Twitterliste
Unter https://www.barcampduesseldorf.de/networks/wiki/index.Sessions2014 gibt es eine wachsende Liste mit Sessionvorschlägen und Ideen, die gerne noch ergänzt werden kann. Und es gibt auch eine Liste mit aktuell 169 Twitteraccounts der Teilnehmer: https://twitter.com/BarCampDUS/lists/teilnehmer2014 .
Sponsoren
Danke an die folgenden Partner und Sponsoren!
Das BarCamp Düseldorf im Netz
Das „offizielle“ Hashtag lautet weiterhin #barcampDUS. Und natürlich sind wir auch bei den wichtigsten sozialen Netzwerken erreichbar:
Facebook: https://www.facebook.com/BarcampDUS
Twitter: http://twitter.com/barcampdus
Google+: http://gplus.to/BarcampDUS
Ich habe ja schon vor einer Weile laut darüber nachgedacht, bei den Ironbloggern Köln auszusteigen. Und bei den Stuttgarter Ironbloggern bin ich ja durch den „neuen“ persönlichen Schwerpunkt in Köln auch schon länger auf „nicht aktiv“. Es gibt weitere Projekte (wie den MonitoringMatcher, dazu demnächst mal mehr), die auch inhaltlich immer mehr Aufmerksamkeit fordern – und auch regelmäßig befüllt werden wollen. Letztendlich sind das so im Schnitt 3-4 Texte pro Woche, die an verschiedenen Stellen veröffentlicht bzw. für verschiedene Zwecke geschrieben werden. Und ich merke gerade in den letzten zwei Wochen, dass sich da eine Entscheidung anbahnt…
Dabei bin ich wirklich dankbar für die Erfahrungen, die ich durch das Ironblogging machen durfte. Und immerhin sind es dann fast 2 Jahre seit meinen ersten Schritten als Stuttgarter Ironblogger. Denn auch wenn ich grundsätzlich gerne schreibe, habe ich doch so den Hauch mehr Routine erlangt, um den Schweinehund etwas häufiger als vorher zu besiegen. Und dass ich bzw. wir die Bloggertreffen hier in Köln sehr schätzen, habe ich ja ebenfalls schon erwähnt.
Ich merke aber auch, dass die mir die private Zeit immer wichtiger wird – und angesichts vieler spannender Projekte wird sie leider auch immer knapper. Und spätestens da hört dann der Spaß in Sachen „Druck zum Bloggen“ einfach auf. Insofern bin ich ab sofort raus!
Und mit etwas Glück darf ich dann auch künftig weiter zu den Kölner Ironblogger-Treffen kommen – mein Bier zahle ich dann selbstverständlich selbst (habe ich bisher ja auch
Photo credit: Georgie Pauwels via photopin cc
Im Rahmen der Blogparade „Mein erstes BarCamp“ schrieb ich im letzten Jahr über mein erstes BarCamp in Frankfurt. Aber eigentlich stimmt das nicht so ganz. Denn auch wenn ich zum ersten mal in Frankfurt BarCamp-Luft schnupperte, war eigentlich mein ursprünglich geplantes Erst-BarCamp das allererste BarCamp Köln im November 2006. Ich stand lange auf der Teilnehmerliste, habe dann aber meinen Platz geräumt, da an dem Wochenende mein Sohn operiert werden sollte – es war eine Routineoperation (auch wenn das bei Familie nie Routine ist) und es ist übrigens alles glatt gegangen. Das BarCamp Köln ist aber bis heute gefühlt eigentlich mein erstes BarCamp. Insofern freue ich mich auch ganz persönlich, dass es endlich wieder ein BarCamp Köln gibt – und das wieder bei QSC. Letzte Infos zum BarCamp gibt es übrigens drüben bei Cortex digital unter „BarCamp Köln: Vorhang auf für die Sponsoren!„.
Und ich finde es auch sehr gut, das das BarCamp Köln wieder von spannenden Partnern unterstützt wird, die zum Teil sogar aus der Region bzw. der Stadt kommen. Vielen Dank also an:
Und wir sehen uns am Wochenende!
In der letzten Woche geisterte die durchaus beeindruckende Videostudie von Microsoft durchs Netz, die spannende Möglichkeiten und ein deutliche reduziertes „Wackeln“ für Zeitraffer-Videos ankündigt. Denn sobald sich die Kamera bewegt (weil sie auf einen Helm oder eine Drohne montiert wird), sind per Zeitraffer im Rahmen der sog. „Hyperlapse„-Technik ganz andere Eindrücke möglich – aber eben auch neue Probleme absehbar, wie im Video erkennbar ist. Weiter unten gibt es dann übrigens auch noch ein paar Hyperlapse-Videos aus Frankfurt, Berlin und Paris…
Ich erinnere mich übrigens immer wieder gerne an die Session von Marc Schmidt beim BarCamp Mainz 2011, bei der er von der Entstehung des folgenden tollen Zeitraffervideos aus Frankfurt berichtete:
Hier noch das Video (über Berlin), das 2012 den Begriff „Hyperlapse “ geprägt hat:
Und natürlich gibt es auch ein beeindruckendes Video aus und über Paris – Timelaps de luxe quasi…
Update 17.08.14, 19:25:
Stanley Vitte hat gerade bei Facebook noch zwei weiteres sehenswerte Videos in den Ring geworfen – diesmal mit Australiens Gold Coast und Pyongyang / Pjöngjang:
Photo credit: FaceMePLS via photopin cc
Und wieder sind einige Videos durch meine Timeline geflogen. Diesmal geht es vor allem darum, was mit Spezialeffekten so alles möglich ist (z.B. wenn es um „Beweisvideos“ von Star Wars geht; Video 1) und auch darum, wie es gemacht wird – am Beispiel der 4. Staffel von Game Of Thrones (2) und der History Channel-Dokumentation „The Men Who Build America“ (3).
Den Anfang macht ein kolportiertes Video, das angeblich am Frankfurter Flughafen aufgenommen wurde und möglicherweise einen Vorgeschmack auf „Star Wars VII“ darstellen soll…
Achtung: Für Fans der fiktiven Serie „Game of Thrones“ könnten die folgenden Bilder etwas ernüchternd sein. Und sie zeigen eindrucksvoll, was heute alles möglich ist
https://vimeo.com/100095868
Aber auch wenn es um die visuelle Darstellung längst vergangenener Tage geht, kann die Tricktechnik helfen…
Kennt Ihr weitere spannende Videos in Punkto Special Effects? Ich freue mich über weitere Hinweise
Photo credit: John-Morgan via photopin cc
Vor exakt 4 Jahren durfte ich – nicht ganz freiwillig – die Bedeutung von „Unabhängigkeitstag“ in einem neuen, eher privaten Kontext erleben. Aber irgendwann verstand ich, dass es letztendlich an uns liegt, wie wir mit solchen Krisen umgehen und was wir daraus machen. Und das manche Dinge nur zum Problem werden, wenn wir sie dazu machen bzw. es zulassen.
Es ist unfassbar, was seitdem so alles passiert ist. Es sind viele neue Menschen in mein Leben getreten, andere haben es verlassen. Es kamen neue Städte, neue Aufgaben und weitere viele neue Dinge, das es zu lernen und zu verstehen galt und gilt. Nicht alle Veränderungen waren dabei uneingeschränkt gut oder schön. Aber all das darf ich mit der tollsten Frau der Welt teilen. Und freue mich immer noch mehr auf die zweite Hälfte meines Lebens – wenn die auch nur ansatzweise so spannend wird wie die erste Hälfte , dann wird das wirklich legendär…
Ich wünsche mir und Euch einen Happy Independence Day!
Photo credit: papalars via photopin cc
Es kommt vermutlich immer anders, als man denkt. Eigentlich sollte es vor zwei Wochen in einen wundervollen gemeinsamen Urlaub auf Kreta gehen. Eigentlich. Denn wenn Tage vor der Abreise einer von uns krankheitsbedingt ausfällt, ändern sich schlagartig die Situation und auch die Planung. Mittlerweile sind alle wieder fit – die Reise ist storniert, die Atteste sind geschrieben und selbst ein Teil der Reisekosten ist bereits erstattet. Und wie wir feststellen konnten: Balkonien hat auch seinen Reiz. Hier unsere Erkenntnisse bzw. Tipps…
Das wichtigste ist dabei: Sieh es wirklich als Urlaub. Verbringe die Zeit nicht anders, als wenn du wirklich weggefahren wärst. Schau im Zweifelsfall nicht aufs Geld. Probiere essenstechnisch neue Dinge aus, wie du es auch bei einer Urlaubsreise machen würdest. Ich persönlich bin jetzt zum Beispiel in kürzester Zeit zum Milchshake-Fan mutiert. Und wir haben jetzt Popsicle-Formen
Ignorier den Alltag
Denn wenn man sich nicht aus seiner gewohnten Umgebung entfernt, läuft man Gefahr, im Alltag stecken zu bleiben. Da werden wie gewohnt die üblichen Dinge erledigt, man schaut dann doch in die Post und in die Mails, und überlegt eventuell sogar, Termine wahrzunehmen, die man eigentlich urlaubsbedingt ausfallen lassen wollte.
Mach das, was du sonst eher nicht machen würdest.
In unserem Fall haben wir nicht nur die aktuellen Folgen von Game of Thrones und Sherlock genossen, sondern auch diverse spannende Filme angesehen (unter anderem passend zum 70. Jahrestag der alliierten Landung in der Normandie „Der längste Tag“ und „Saving Private Ryan“). Und einem ausgedehnten Marathon mit allen 8 Filmen verdanke ich es, dass ich meine langjährig gehegte und gepflegte „Harry Potter“-Bildungslücke schließen konnte
Lade den Akku auf
Und das geht – ganz wie im richtigen Leben – am besten im Leerlauf. Denn sonst wird der Akku durch den turbulenten Alltag direkt wieder entladen. Und der Leerlauf hatte zumindest bei uns den positiven Effekt, wirklich auch mal den Kopf freizukriegen.
Schweige in den Sozialen Netzwerken
Ok, vielleicht nicht völlig Aber ein spürbare Zurückhaltung hilft definitiv auf dem Weg zum vorgenannten Leerlauf – eben ganz wie im Urlaub. Zwar hätte ich mich bei all den Urlaubsphoto-Lieferanten sicherlich mit schönen Strand- und Pool-Photos revanchiert – oder besser „zurückgenervt“ ;-). Aber eben nicht mehr. Wir waren entsprechend die letzten 2 Wochen ziemlich ruhig im Netz. Und auch wenn ich es weiterhin nicht wichtig finde, da zu stark zu trennen (siehe auch „Online? Offline? Egal!„) – es schadet auch nicht
Und noch eine Erkenntnis: Auch wenn ich bisher erst zweimal in die unangenehme Situation kam, eine Reiserücktrittskostenversicherung in Anspruch nehmen zu müssen, habe ich jetzt final feststellen dürfen: Nie wieder ohne. Denn Krankheit hält sich nicht an Reisepläne, jedenfalls nicht immer. Und gerade wenn man etwas größer geplant und gebucht hat, ist das (wirtschaftliche) Risiko einfach zu groß.
Und? Was sind Eure Erfahrungen mit einem Urlaub in Balkonien? Wir jedenfalls können es nur empfehlen
Photo credit: Mr Thinktank via photopin cc
Einige spannende Videos sind mir da in den letzten Wochen durch die Timelines gehuscht. Als gemeinsamen Nenner haben sie den eleganten Einsatz von kleinen Kameras – sei es, um mit 52 GoPro-Kameras eindrucksvolle Matrix Effekte zu erzeugen, um schöne Luftaufnahmen aus Dubai zu ermöglichen (2. Video) oder um nicht nur Menschen mit Höhenangst schweißnasse Hände zu verschaffen, weil ein paar verrückte wagemutige Menschen auf Gerüsten über Shanghai herumklettern (3. Video). Und jetzt viel Spaß beim Film
Weiter geht es mit dem Quadrocopter über Dubai…
(gefunden via Kai Thrun, mehr Videos im Team Blacksheep-Channel)
(weitere atemberaubende Videos im zugehörigen YouTube-Channel)
Natürlich schwingt sie noch nach, die diesjährige re:publica. Und mein Blick fällt in der Nachbetrachtung vor allem auf zwei Aspekte. Zum einen stelle ich überrascht fest, dass mein Rückblick auf 2013 quasi 1:1 auch für dieses Jahr gilt – das ist selten ein Zeichen für nennenswerte Veränderung…
Weit stärker noch zeigt sich aber noch ein weiteres Problem. Denn die 2013 angesprochene „Filterblase“ gibt es nicht nur weiterhin. Sondern sie verstellt immer mehr den Blick darauf, dass trotz der dort wahrnehmbaren Netzpolitik-Bereich der vielbeschworene „Digitale Wandel“ bestenfalls am Anfang ist – wenn er denn überhaupt schon angefangen hat.
Bei sehr vielen Maßnahmen digitaler Kommunikation fehlen immer noch Ziele und Strategie. Alles, was über die klassischen digitalen Bereiche (Shop, Website) hinausgeht, ist weiterhin alles andere als gesetzt und muss sich ständig neu beweisen – oft sogar unter einem Benchmarking-Druck, dem andere Kommunikationsaspekte bis heute nicht unterliegen. Oder glaubt jemand ernsthaft an die Media-Daten im Printbereich?
Gefühlt kommt gerade bei größeren Firmen und Organisationen der digitale Wandel sogar für die bekannte Unflexibilität solcher Strukturen extrem langsam in Gang. Und speziell die von Social Media und digitaler Kommunikation begeisterte und überzeugte Generation Y läuft meines Erachtens Gefahr, sich in den nächsten 5 Jahren an den unternehmensinternen Betonwänden blutige Köpfe zu holen – von so manchem Burnout mal ganz zu schweigen.
Denn es zeigt sich, dass gerade in den großen Hierarchien noch die wirklich dicken Bretter zu sägen und zu bohren sind. Und das schafft man nicht mit der Energie eines Rammbocks. Dazu braucht es neben viel Energie auch Geduld, Geschicklichkeit und Handwerk. Ob das in 5 Jahren geschafft ist? Wer weiß. Aber so lange wird es dauern – mindestens. Und auch wenn das kein Grund ist, das iPad ins Gras zu werfen: Die Zeit der Euphorie ist vorbei. Endlich.
P.S.: Wie schwer es der digitale Wandel im Bereich Medien / Journalismus hat, zeigt Karsten Lohmeyer (passend zu diesem Blogpost) gerade auf lousypennies.de – Lektüretipp!
Photo credit: Bill Young via photopin cc
Kurz vor dem Start der diesjährigen re:publica gibt es zumindest für iOS aktuell 3 verschiedene Programm-Apps mit leicht abweichenden Features, um sich im doch recht umfangreichen Programm der re:publica besser orientieren zu können. Die allesamt kostenlosen Apps entstanden im Rahmen der früher im Jahr gestarteten „Mobilize!“-Initative der re:publica, die die Programm-Daten (inkl. Sprecher-Biografien und Bilder) freigegeben hat. Auch wenn es definitiv spannend ist, die verschiedenen Umsetzungsvarianten durchzusehen (einfach in iTunes nach „#rp14“ suchen), habe ich recht schnell meinen Favoriten gefunden:
Und zwar handelt es sich um die re:publica – #rp14 – @mrtoto (iTunes-Link) von Thomas Kollbach. Die App ermöglicht es für jeden der drei Tage, mit einem Fingerzeig über das Programm hinwegzuwischen und schnell zwischen den Bühnen und Uhrzeiten zu wechseln (als Beispiel diente meine bzw. unsere Session „Geh mir weg mit BarCamp!„):
Weiterhin können auch die Detailinfos zu jeder Session eingesehen werden:
Die Session-Suche kann sowohl auf Basis der enthaltenen Worte als auch über die Sprecher verwendet werden.
Und es ist auch möglich, direkt bei den Vortragenden zu suchen (und dann auch die jeweilige Biografie aufzurufen):
Zwei kleine Einschränkungen seien noch erwähnt:
Ansonsten bietet die App definitiv den meisten Nutzwert und eine gute Orientierung – sofern man nicht ohnehin schon beim Rahmenprogramm hängenbleibt
Und als Nachtrag (zum Thema „Spannende Nutzung verfügbarer Daten“) hier noch eine tolle Datenvisualisierung, die auf den Daten der WLAN-Nutzung der letzten re:publica basiert. Viele werden sie vermutlich schon kennen, aber ich finde sie nach wie vor toll. Und hoffe, es gibt etwas ähnliches auch dieses Jahr…
re:log – Besucherstromanalyse per re:publica W-LAN
Zur re:log-Website. Realisiert von OpenDataCity. Unterstützt durch picocell und newthinking. Anwendung steht unter CC-BY 3.0.
Die nächsten Wochen und vor allem der gesamte Mai werden wirklich sehr turbulent – es wird viel passieren in Berlin und auch in NRW, genauer gesagt in Köln, Krefeld, Essen und auch mehrfach in Düsseldorf. Hier der aktuelle Kalenderauszug, der schon mal einen ersten Einblick ermöglicht und definitiv viele Möglichkeiten zum Austausch oder der einen oder anderen gemeinsam Tasse Kaffee enthält. Wir sehen uns vor Ort?
Photo credit: conner395 via photopin cc
Spätestens in diesem Jahr kann ich guten Gewissens schreiben:
Familie Evertz wünscht allen Freunden, allen Bekannten und natürlich auch allen Lesern da draußen Frohe Ostern und noch entspannte Feiertage!
Und den folgenden Kommentar hebe ich schon mal als Vorlage für die Diskussion im nächsten Jahr über das Tanzverbot zu Karfreitag auf…
Vorschlag: Alle, die sich über das Tanzverbot für Karfreitag ärgern, können ja alternativ morgen arbeiten gehen.
— Stefan Evertz (@hirnrinde) 17. April 2014